Satzung

A. Allgemeines

§ 1

Name, Sitz und Vereinsjahr

„Der am 30. April 1975 gegründete Verein führt den Namen Sportclub Gremsdorf (SC Gremsdorf). Der Verein hat seinen Sitz in Gremsdorf. Das Vereinsjahr entspricht dem Kalenderjahr.“

Geändert am 06.01.1980 in der Generalversammlung 04.03.1980.

Geändert  in der Generalversammlung vom 12.11.2008.

§ 2

Der Verein verfolgt durch Förderung des Wohles der Allgemeinheit ausschließlich gemeinnützige Zwecke. Durch die Pflege von Sport und Spiel, vom gemeinnützigen sportlichen Spiel und Wettkampf in allen Sportarten wird die körperliche Ertüchtigung der Mitglieder des Vereins angestrebt.

Zu diesem Zweck stellt der Verein seinen Mitgliedern sein gesamtes Vermögen, insbesondere seine Sportanlagen mit Baulichkeiten zur Verfügung. Sämtliche laufenden Einkünfte werden ausschließlich zu Bestreitung der Ausgaben verwendet, die zur Erreichung der Vereinsziele notwendig sind.

Der Verein ist politisch und religiös neutral. Er wird nach demokratischen Grundsätzen geleitet.

Vereinsämter sind Ehrenämter.

§ 3

Um die in § 2 Abs. 1 niedergelegten Ziele des Vereins zu gewährleisten, wird bestimmt:

  1. Der Verein darf keine anderen als die in § 2 Abs. 1 bezeichneten Zwecke verfolgen.
  2. Etwaige Gewinne dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglied auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
  3. Die Vereinsmitglieder haben keinerlei Anteil an dem Vereinsvermögen. Bei ihrem Austritt aus dem Verein oder Auflösung des Vereins steht ihnen keinerlei Anspruch auf das Vereinsvermögen zu.
  4. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen des Vereins an die Gemeinde Gremsdorf, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.
  5. Es darf keine Person durch Verwaltungsausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
  6. Beschlüsse über Satzungsänderungen und über die Auflösung des Vereins sind dem zuständigen Finanzamt anzuzeigen. Satzungsänderungen, welche die in § 2 genannten gemeinnützigen Zwecke betreffen, bedürfen der Einwilligung des zuständigen Finanzamts.

 

§ 4

Alle dem Verein nach Deckung der laufenden Ausgaben noch verbleibenden Reinüberschüsse werden ausschließlich zu Ansammlung seinen Zweckvermögens, insbesondere für den Auf- und Ausbau der Platzanlagen verwendet.

§ 5

Vereinsfarben

Die Vereinsfraben sind orange – weiß (oranges Trikot und weiße Hose).

Alle Spiele und Wettkämpfe finden in der Vereinsfarbe statt.

§6

Verbandszugehörigkeit

Der Verein beantragt mit seiner Gründung die Mitgliedschaft im Bayerischen Landssportverband (BLSV) und dessen verschiedenen Fachverbänden. Der Verein und dessen Mitglieder erkennen die Satzung und die Ordnungen des BLSV an. Sie verpflichten sich, die von Organen der genannten Verbände im Rahmen ihrer Befugnisse erlassenen Beschlüsse zu befolgen und deren Entscheidungen anzuerkennen.

B. Mitgliedschaft

§ 7

Mitgliedsarten

Der Verein besteht aus:

  1. Vollmitgliedern,
  2. Jugendmitgliedern,
  3. Ehrenmitgliedern.

Frauen und Männer haben gleiche Rechte und Pflichten.

§ 8

Vollmitglieder

Vollmitglieder ist, wer das 18. Lebensjahr vollendet hat. Vollmitglieder sind entweder ausübende (aktive) oder unterstützende (passive) Mitglieder.

Ausübendes Mitglied ist, wer am Sportbetrieb aktiv teilnimmt.

Unterstützende Mitglieder sind die übrigen Vollmitglieder.

§ 9

Jugendmitglieder

Jugendmitglieder werden gehalten, sich am Sportbetrieb aktiv zu beteiligen.

§ 10

Ehrenvorsitzender und Ehrenmitglieder

Wer sich um den Sport und um den Verein in hohem Maße verdient gemacht hat, kann vom Verwaltungsrat mit Zweidrittelmehrheit zum Ehrenmitglied ernannt werden. Ehrenmitglieder haben alle Rechte der Vollmitglieder, sind aber von der Beitragszahlung befreit. Sie sind stimmberechtigte Mitglieder des Verwaltungsrates.

Soll ein aus dem Amt scheidender 1. Vorstand für hervorragende und ungewöhnlich lange fortgesetzt Leistungen herausheben geehrt werden, so kann er durch einstimmigen Beschluss des Verwaltungsrates zum Ehrenvorstand ernannt werden. Der Ehrenvorstand übt keine vereinsamtliche Tätigkeit aus. Er genießt die gleichen Rechte wie Ehrenmitglieder.

§ 11

Erwerb der Mitgliedschaft

Mitglied des Vereins kann jede Person werden, deren bürgerlicher Ruf unbescholten ist. Er hat ein Aufnahmeformular auszufüllen und eigenhändig zu unterschreiben. Mit der Einreichung des Gesuchs unterwirft sich der Bewerber für den Fall der Aufnahme dieser Satzung.

Minderjährige Bewerber haben die Zustimmung des gesetzlichen Vertreters nachzuweisen. Über die Aufnahme entscheidet die Vorstandschaft. Sie ist nicht verpflichtet, etwaige Ablehnungsgründe bekanntzugeben.

§ 12

Mitgliedsrechte und -pflichten

Die Mitgliedschaft berechtigt zu Benützung der Vereinseinrichtungen, soweit dies nicht den Beitritt zu Unterabteilungen erfordert.

Die Mitglieder sind berechtigt, allen Veranstaltungen des Vereins beizuwohnen.

Die Vorstandschaft bestimmt von Fall zu Fall, ob dies den Mitgliedern unentgeltlich oder entgeltlich freisteht.

Die Mitgliedschaft gewährt das Recht zum Eintritt in die Abteilungen, soweit die vorhanden Sportmöglichkeiten dies zulassen. Das Mitglied hat das Recht, bei Ablehnung, die Entscheidung der Vorstandschaft anzurufen.

Die Mitglieder sind berechtigt, an den Vereinsversammlungen mit gleichem Stimmrecht teilzunehmen. Stimmübertragung ist nicht zulässig.

§ 13

Die Mitglieder sind verpflichtet, den Sportgedanken und die Interessen des Vereins nach Kräften zu fördern, sowie die Beschlüsse der Vereinsorgane zu befolgen. Mitglieder, die sich bei einem anderen Sportverein als Funktionär, Spieler oder Wettkämpfer in den auch beim SC Gremsdorf betriebenen Sportarten betätigen wollen, bedürfen hierzu der Zustimmung der Vorstandschaft

§ 14

Beim Eintritt in den Verein hat jedes Mitglied sofort eine Aufnahmegebühr zu entrichten und sodann ab dem Monat des Eintritts den Mitgliedsbeitrag zu entrichten.

Der Mitgliedsbeitrag ist im Voraus zu entrichten und kann jährlich, halbjährlich, vierteljährlich und monatlich gezahlt werden.

Abteilungen, die zur Durchführung eines Spielbetriebes zusätzlich noch eigene Geldmittel bedürfen, sind durch Beschluss des Verwaltungsrates berechtigt, Sonderbeiträge zu erheben. Von der Bezahlung dieser Sonderbeiträge kann die Zugehörigkeit zur Abteilung abhängig gemacht werden.

Mitglieder der einzelnen Abteilungen müssen Mitglieder des Hauptvereins sein.

§ 15

Verlust der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft erlischt durch Tord, Austritt, durch Ausschluss aus dem Verein oder Streichung aus der Mitgliederliste. Mit dem Ausscheiden eines Mitgliedes erlöschen sämtlichen durch die Mitgliedschaft erwobenen Anrechte.

§ 16

Der Austritt ist schriftlich zu erklären.

Der Ausschluss aus dem Verein kann nur durch den Ehrenrat erfolgen und bedarf der Bestätigung des Verwaltungsrates. Der Ausschluss aus einer Abteilung bedarf der Bestätigung des Ehrenrates.

§ 17

Bleibt ein Mitglied mit mindestens 3 Monatsbeiträgen in Rückstand, so ist es in 14-tägigen Abständen zweimal zu mahnen. Haben die Mahnungen keinen Erfolg, so kann das Mitglied durch Beschluss der Vorstandschaft aus der Mitgliederliste gestrichen werden.

§ 17 a

Die Kündigung der Mitgliedschaft durch das Mitglied ist nur zum 30. Juni oder 31. Dezember des Vereinsjahres möglich. Die Kündigung hat spätestens zum letzten Werktag des vom de m Kündigungstermin liegenden Monats Mai oder November per Einschreiben zu erfolgen. Gültig für die rechtzeitige Absendung der Kündigung ist das Datum des Poststempels.

C. Organge des Vereins

§ 18

Die Organe des Vereins, die im Rahmen ihrer Zuständigkeit den Willen des Vereins bilden, sind:

  1. die Vorstandschaft
  2. der Verwaltungsrat
  3. die ordentlich und die außerordentliche Mitgliederversammlung

 

§ 19

Vorstandschaft

Die Vorstandschaft bilden:
Der 1. Vorstand                                                          der/die Vereinsjugendleiter/in

Zwei gleichberechtigte Stellvertreter/innen,                   die Frauenwartin

Der Kassier,                                                               die Technischen Leiter der Abteilungen

der/die Schriftführer/in

§ 20

Die Vorstandschaft wird durch die ordentliche Mitgliederversammlung alle 2 Jahre gewählt. Scheidet ein Vorstandsmitglied während seiner Amtszeit aus, so hat der Verwaltungsrat eine Ergänzungswahl vorzunehmen. Der 1. Vorstand bleibt so lange im Amt, bis ein neuer 1. Vorstand ordnungsgemäß bestellt ist.

§ 21

Vorstand im Sinn des Gesetzes ist der 1. Vorstand. Der Vorstand vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich im Sinne des §26 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB).

Dem 1. Vorstand obliegt die Geschäftsführung des Vereins. Er kann im Verhinderungsfalle einen/eine der beiden gleichberechtigten Stellvertreter/innen durch Vollmacht ermächtigen, den Verein gerichtlich und außergerichtlich zu vertreten.

§ 22

Der Vorstandschaft obliegt die Vereinsleitung und die Erledigung der laufenden Vereinsge­schäfte, einschließlich der Bestätigung der Spielführer der Wettspielmannschaften.

§ 23

Dem Kassier obliegt die Wahrnehmung der gesamten Kassengeschäfte des Vereins.

Die technischen Leiter sind für den Spielbetrieb der betreffenden Abteilungen zuständig und verantwortlich.

Die vereinsinterne Ahndung von Verstößen gegen die Sportdisziplin obliegt der Vorstandschaft.

Der/Die Vereinsjugendleiter/in vertritt die Interessen der Vereinsjugend.

Dem/Der Schriftführer/in können Sonderaufgaben zur Bearbeitung übertragen werden. Er /Sie überwacht in Verbindung mit dem Hauptkassier die Mitgliederkartei.

§ 24

Die Vorstandschaft überwacht die Führung der Sitzungsprotokolle und den gesamten Schriftwechsel des Vereins.

§ 25

Geldliche Verfügungen des Kassiers, die über die laufenden geschäftlichen Ausgaben hinaus­gehen, bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Gegenzeichnung der drei Vorstände.

Wenn die Gegenzeichnung vor der Verfügung technisch unmöglich ist, kann der Kassier allein verfügen. Er hat die Angelegenheit den Vorständen nachträglich unverzüglich vorzule­gen. Lehnen diese die nachträgliche Gegenzeichnung ab, so ist eine sofortige Beschlussfas­sung der Vorstandschaft herbeizuführen. Über die Vereinsgelder darf im allgemeinen erst nach Anhören des Kassiers verfügt werden.

§ 26

Die Vorstandschaft hat zu ihren Sitzungen die einschlägigen Fachkräfte, insbesondere die Leiter der Sportabteilungen, auf deren Verlangen zuzuziehen, wenn Angelegenheiten ihres Wirkungskreises behandelt werden.

§ 27

Verwaltungsrat

Den Verwaltungsrat bilden:

Die Mitglieder der Vorstandschaft,

die 5 Mitglieder des Ausschusses,

die Revisoren,

die Ehrenmitglieder

Den Mitgliedern der Vorstandschaft steht in Fragen ihrer Überwachung kein Stimmrecht zu.

Bei Verhinderung eines Leiters einer Sportabteilung kann der Verwaltungsrat seinen Stellvertreter als stimmberechtigtes Mitglied für die Dauer der Verhinderung zulassen.

Scheidet ein Mitglied des Verwaltungsrates während des Vereinsjahres aus, so hat der Verwaltungsrat eine Ergänzungswahl vorzunehmen. Handelt es sich um den Leiter einer Sportabteilung, so obliegt die Ersatzwahl dieser Abteilung.

§ 28

Dem Verwaltungsrat obliegt:

  1. die Überwachung der Vorstandschaft
  2. die Beschlussfassung in Angelegenheiten der Sportabteilungen, wenn deren Leiter die Behandlung wünschen,
  3. die Beschlussfassung über grundsätzliche und wichtige Fragen, wie z. B. Angelegenheiten, deren Beratung die Vorstandschaft verlangt,
  4. auf einstimmigen Vorschlag des Ehrungsausschusses, die Beschlussfassung über die Ernennung zum Ehrenmitglied oder zum Ehrenspielführer mit Zweidrittelmehrheit der Anwesenden,
  5. die Beschlussfassung über die Ernennung zum Ehrenvorsitzenden. Die Ernennung zum Ehrenvorsitzenden muss einstimmig beschlossen werden.

Der Verwaltungsrat kann Unterausschüsse bilden und ihnen bestimmte Aufgaben zuweisen.

§ 29

Der 1. Vorstand beruft den Verwaltungsrat zu Sitzungen ein, stellt die Tagesordnung auf und leitet die Versammlung.

In Überwachungsangelegenheiten übernimmt das an Jahren älteste Mitglied den Vorsitz, sofern die Versammlung nichts anders beschließt.

Die Sitzungen des Verwaltungsrates finden nach Bedarf, mindestens jedoch einmal im Monat statt.

Die Verhandlungen sind geheim.

§ 30

Mitgliederversammlung

Der Mitgliederversammlung obliegen:

  1. die Entgegennahme des Jahresberichtes durch den 1. Vorstand
  2. die Entgegennahme der Rechnungslegung des Kassiers
  3. die Entgegennahme des Berichtes der Kassenprüfer,
  4. die Entgegennahme des Jahresberichtes des Fussballleiters,
  5. die Entgegennahme der Jahresberichte der Leiter der übrigen Sportabteilungen,
  6. die Entlastung der Vorstandschaft und des Verwaltungsrates,
  7. die Wahl der Vorstandschaft
  8. die Wahl der übrigen Amtsträger, die Bestätigung der von den Sportabteilungen gewählten Leiter, die Wahl der 2 Kassenprüfer, sowie die Wahl des Ehrenrates,
  9. die Beschlussfassung über Anträge,

10.  die Festsetzung der Aufnahmegebühr und der Beiträge,

11.  die Beschlussfassung über Satzungsänderungen.

§ 31

Die ordentliche Mitgliederversammlung soll einmal jährlich stattfinden.

Der Tag der Mitgliederversammlung ist 10 Tage vorher unter Angabe der Tagesordnung in der Vereinszeitung bekanntzugeben.

Die Tagesordnung setzt der Verwaltungsrat fest

§ 32

Stimmberechtigt in der Mitgliederversammlung sind alle Mitglieder ab dem vollendeten 16. Lebensjahr. Anträge stimmberechtigter Mitglieder sind spätestens 3 Tage vor der Mitgliederversammlung beim Vorsitzenden schriftlich einzureichen.

§ 33

Außerordentliche Mitgliederversammlung

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung hat der 1. Vorstand einzuberufen, wenn dies der Verwaltungsrat durch Mehrheitsbeschluss verlangt, oder wenn ein Zehntel der stimmberechtigten Vereinsmitglieder dies unter Angabe des Beratungsgegenstandes schriftlich fordert.

Für die Einberufung und für die Einbringung von Anträgen gelten die Bestimmungen der ordentlichen Mitgliederversammlung.

D. Ständige Vereinsausschüsse

§ 34

Ehrenrat

Der Ehrenrat hat das Ansehen des Vereins und seiner Mitglieder zu wahren.

§ 35

Der Ehrenrat ist Auf Antrag zuständig für:

  1. Nichterfüllung satzungsgemäßer Verpflichtungen,
  2. Schädigung der Vereinsinteresses,
  3. unehrenhaftes oder unsportliches Verhalten,
  4. Streitigkeiten zwischen Mitgliedern.

Der Ehrenrat setzt sich aus einem Vorsitzenden und 2 Beisitzern zusammen.

Die Mitglieder des Ehrenrates dürfen weder der Vorstandschaf noch dem Verwaltungsrates angehören.

Die Verfahrensordnung regelt der Ehrenrat nach pflichtgemäßen Ermessen.

§ 36

Von der Mitwirkung beim Ehrenrat ist im Einzelfall ausgeschlossen:

  1. wer beteiligt ist,
  2. wer mit dem Antragsteller oder einem Beschuldigten verwandt oder verschwägert ist,
  3. wer in einem anderen abhängigen Verfahren Beschuldigt ist.

Über das Vorliegen von Ausschluss- oder Ablehnungsgründen entscheidet der Ehrenrat ohne das betreffende Mitglied.

§ 37

Es können folgende Strafen, auch nebeneinander, verhängt werden:

  1. Verwarnung
  2. Entziehung von Mitgliedsrechten,
  3. Androhung des Ausschlusses,
  4. Ausschluss.

 

§ 38

Ehrenstatut

Der Ehrenrat entscheidet über die Verleihung von Vereinsauszeichnungen.

Vorschläge zur Auszeichnung können von jedem Mitglied eingebracht werden.

§ 39

Die Vereinsauszeichnungen bestehen aus:

-         Dem Treuezeichen für 10-jährige, ununterbrochene Vollmitgliedschaft,

-         Dem Treuezeichen für 25-jährige, ununterbrochene Vollmitgliedschaft,

-         Dem Treuezeichen für 40-jährige, ununterbrochene Vollmitgliedschaft,

-         Der Ehrennadel für große Verdienste um Sport und Verein,

-         Der Ernennung zum Ehrenspielführer durch Urkunde,

-         Der Ernennung zum Ehrenmitglied durch Urkunde,

-         Der Ernennung zum Ehrenvorsitzenden durch Urkunde.

Die Vereinsauszeichnungen werden in der Mitgliederversammlung oder bei besonderen festlichen Anlässen überreicht.

§ 40

Der Ehrenrat schlägt vor:

-         die Ernennung zum Ehrenspielführer,

-         die Ernennung zum Ehrenmitglied.

Die Vorschläge setzen einstimmigen Beschluss des Ehrenrates voraus.

Die Ernennung zum Ehrenspielführer und zum Ehrenmitglied erfolgen durch den Verwaltungsrat.

E. Kassenprüfer

§ 41

Neben dem Recht der Kassenprüfer zur jederzeitigen Kontrolle, besteht für sie eine Nachprüfungspflicht in vierteljährlichen Abständen. Vierteljährlich haben die Kassenprüfer dem Verwaltungsrat zu berichten.

F. Geschäftsordnung für Sitzungen und Versammlungen

§ 42

Die Wahlen leitet ein jeweils von der Versammlung zu ernennender Wahlleiter. Wahlen und Abstimmungen geschehen durch Handaufheben, bei mehreren Vorschlägen geheim durch Stimmzettel.

Wenn die Satzung nichts anderes bestimmt, ist bei Wahlen und Abstimmungen mehr als die Hälfte der abgegebenen, gültigen Stimmen erforderlich.

Stimmenthaltungen werden nicht mitgezählt.

Erreicht bei Wahlen kein Bewerber die einfache Mehrheit, so findet eine Stichwahl zwischen den 2 Vorgeschlagenen mit höchster Stimmenzahl statt.

Bei Abstimmungen entscheidet bei gleicher Stimmenzahl die Stimme des Versammlungs­leiters.

Qualifizierte Mehrheiten sind in folgenden Fällen erforderlich:

  1. eine ¾-Mehrheit für Satzungsänderungen
  2. eine 2/3-Mehrheit für die Wideraufnahme des Verfahrens beim Ehrenrat
  3. eine 3/4-Mehrheit für Auflösung des Vereins.

Zuerst wird über den weitestgehenden Antrag abgestimmt. Bei gleichrangigen Anträgen wird über den zuerst gestellten Antrag zuerst abgestimmt. Die werteren Abstimmungen erflogen in entsprechender Reihenfolge.

§ 43

Nach Eröffnung der Versammlung erteilt der Versammlungsleiter zunächst dem Protokollführer das Wort zur Verlesung des Berichtes der letzten Versammlung und sucht um Genehmigung nach.

Der Versammlungsleiter bringt die Punkte der Tagesordnung in der festgesetzten Reihenfolge zur Beratung und Abstimmung, falls die Versammlung keinen gegenteiligen Beschluss fasst.

Der Versammlungsleiter erteilt das Wort in der Reihenfolge, in der sich die Mitglieder zur Rednerliste melden. Er kann jederzeit das Wort außer Reihe ergeifen.

Antragsteller und Berichterstatter erhalten das Wort als erste und letzte.

Zu Bemerkungen zur Geschäftsordnung und zur Zwischenfrage muss das Wort vor etwa noch vorgemerkten Rednern erteilt werden.

Bei offensichtlichem Missbrach solcher Bemerkungen kann der Versammlungsleiter auf die Reihenfolge der Rednerliste verweisen.

Zu persönlichen Bemerkungen ist das Wort nach Abschluss der jeweiligen Beratung zu erteilen.

Dringlichkeitsanträge können nur mit Unterstützung der Mehrheit eingebracht werden. Anträge auf Satzungsänderungen können in der Mitgliederversammlung nicht als Dringlichkeitsanträge behandelt werden.

Zusatz- und Gegenanträge zu den Punkten der Tagesordnung, sowie Anträge auf Schluss der Debatte, nur wer nicht zu Sache gesprochen hat, bedürfen keiner Unterstützung zu ihrer Einbringung.

Zu erledigten Anträgen erhält niemand das Wort, wenn nicht eine 2/3-Mehrheit das verlangt.

Zum Antrag auf Schluss der Rednerliste oder Schluss der Aussprache dürfen nur ein Redner dafür und ein Redner dagegen das Wort nehmen.

Ist der Antrag auf Schluss der Rednerliste angenommen, so erhalten nur noch di auf der Rednerliste Vorgemerkten das Wort. Ist der Antrag auf Schluss der Aussprache angenommen, so können auch die auf der Rednerliste Vorgemerkten das Wort nicht mehr ergreifen.

Der Antragsteller und der Berichterstatter haben das Recht, zur Klarstellung das Wort zu ergreifen.

Spricht ein Redner nicht zur Sache, so hat in der Versammlungsleiter darauf aufmerksam zu machen. Verletzt ein Redner den parlamentarischen Anstand, so hat der Versammlungsleiter dies zu rügen und erforderlichenfalls einen Ordnungsruf zu erteilen. Fährt ein Redner fort, sich vom Gegenstand oder der Redeordnung zu entfernen, so hat ihm der Versammlungsleiter nach erfolgter Verwarnung das Wort für den zur Beratung stehenden Punkt zu entziehen.

§ 44

Über Sitzungen und Versammlungen ist eine Niederschrift anzufertigen und vom Versamm­lungsleiter und dem jeweiligen Schriftführer zu unterzeichenen.

G. Schlussbestimmungen

§ 45

Der Verein übernimmt keine Verantwortung für Schäden, die Mitglieder bei der Ausübung des Sports erleiden. Zum Schutz der Mitglieder sind Kollektivunfallversicherungen abzus­chließen.

Für Abhandkommen von Geld und Gegenständen auf dem Vereinsgelände und in den Verfügung gestellten Sportstätten (Turnhallen usw.) wird vom Verein kein Ersatz geleistet.

§ 46

Sinkt die Mitgliederzahl auf 10 herab oder ist der Verein außerstande, seinen Zweck zu erfüllen, so können die Mitglieder die Auflösung beschließen.

Die Auflösung des Vereins kann nur in einer ordentlichen Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von ¾ der erschienen Mitglieder beschlossen werden. Die Abstimmung erfolgt durch Stimmzettel.

Diese Mitgliederversammlung beschließt die Art der Liquidation und verfügt über das vorhandene Vereinsvermögen entsprechend der Bestimmungen des §3 Abs. 4 dieser Satzung.

§ 47

Über Zweifelsfälle bei der Auslegung und Anwendung der Satzung entscheidet der Verwaltungsrat.

Diese Satzung wurde von der außerordentlichen Mitgliederversammlung des SC Gremsdorf am 23. April 1976 einstimmig genehmigt.

Gezeichnet :

Gremsdorf 2009

 

1.Vorstand Ulricht Schmitt:________________________________________________

Gleichberecht. Stellvertreter Erich Geyer und Peter Ruhmann

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Schriftführerin Stefanie Gawlitza                                        Kassier Rainer Knoll